Für ein anderes Miteinander

23.11.2021



Dieses Interview ist Teil des Ergon-Magazins SMART insights 2021. Magazin kostenlos bestellen ->


Mit ihrer Energie sind Community Builders der Antrieb einer Gemeinschaft. Proaktiv und motiviert bringen sie Menschen zusammen, locken aus der Komfortzone und inspirieren zu neuen Netzwerken. Wichtig für den Berufsalltag, noch wichtiger für das soziale Miteinander.

Du organisierst häufig aus eigener Initiative team- und sogar abteilungsübergreifende Events. Warum ist dir das wichtig?

Man kann Kontakte knüpfen und lernt die Menschen auf eine ganz andere Art kennen. Und das verbindet. In meiner Rolle als Management Assistant der Abteilung Finance & Telecom Solutions unterstütze ich sowohl den Abteilungsleiter als auch die Teamleiter:innen. Somit gehöre ich zwar zur Abteilung, aber nicht in ein bestimmtes Team. Da sind solche Social Events ein schönes Mittel, um Kontakte zu knüpfen und ein Netzwerk aufzubauen. Und mir macht das Organisieren und Teilnehmen natürlich unglaublich viel Spass.

Du sprichst vom Aufbau eines Netzwerkes, warum findest du das relevant?

In meiner Rolle möchte ich unterstützen, wo ich kann. Dafür muss ich aber auch mitbekommen, was in den verschiedenen Bereichen läuft, den Drive mitbekommen, die Tätigkeiten verstehen und wie alles zusammenhängt. Unter Umständen bekomme ich dann auch Sachen mit, bei denen ich merke: Hier könnte ich noch helfen oder einen Task abnehmen respektive übernehmen. Und das geht ja nicht nur mir so: Auch die Teilnehmer:innen untereinander lernen sich kennen, kreieren ihr eigenes Netzwerk.

Wie motivierst du die Leute zum Mitmachen?

Ich glaube, der Bedarf ist grundsätzlich da. Man muss nur den Anreiz geben und vielleicht ein-, zwei- mal anstossen. Besonders bei neuen Dingen.

«Social Events sind ein schönes Mittel, um Kontakte zu knüpfen und ein Netzwerk aufzubauen.»

Nora Marte Management Assistant, Ergon

Du probierst auch gerne Neues?

Ja, unbedingt, nicht nur auf Events bezogen. Man muss neue Dinge ausprobieren, als Einzelperson, als Team, aber auch als Firma. Aus der Komfortzone aussteigen, den Geist entwickeln und auf Trab halten, neue Inputs erhalten. Das bringt einen weiter.

Social Events organisieren, machst du das schon immer?

Schon sehr lang, beruflich wie privat. Es braucht bei kleineren, aber auch bei grösseren Sachen oft ein Zugpferd, damit etwas passiert. Und es nervte mich immer, wenn es hiess «wir machen etwas» und dann nichts passierte, weil es niemand anreissen wollte. Und irgendwann dachte ich dann: Okay, dann mach ich das. Aber ich bin natürlich jedes Mal nervös, ob es den Leuten auch gefällt.

Warum, glaubst du, ergreifen nicht mehr Menschen die Initiative?

Mir ging es so, dass ich mich früher nie getraut habe. Was ist, wenn es die Leute blöd finden? Ich glaube, das geht vielen genauso. Und wenn du sonst schon viel um die Ohren hast, halst du dir das vielleicht nicht auch noch auf. Ich denke, man muss auf jeden Fall Freude daran haben beziehungsweise mitbringen.

Und Mut.

Es ist schon immer wieder eine Herausforderung. Ich mag die Zusammenarbeit mit Menschen, die unterschiedlichen Charaktere und ich mag es, immer wieder Neues herauszufinden und zu entdecken. Und was gibt es Schöneres, als die Freude der Teilnehmer:innen zu spüren, wenn die Energie stimmt, die Gruppendynamik gut ist und einfach alle motiviert sind?

Dieses Interview ist Teil der Serie «Stille Held:innen» im SMART insights 2021. Eine Übersicht mit allen Interviews finden Sie hier.

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