Innovationsmanagement am Universitätsspital Zürich

19.03.2026

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An unserem Healthcare Breakfast gab Dr. Lui Unterrassner vom Innovation und Start-up Center (ISC) – dem Health Innovation Hub am Universitätsspital Zürich (USZ) – inspirierende Einblicke in die Innovationsförderung an einem der grössten Forschungsspitäler der Schweiz.

Patientennahe Forschung als Motor für Innovation

Mit rund 8500 Mitarbeitenden und einer hohen Dichte an Forschungsprojekten entstehen jährlich unzählige neue Ideen und Lösungen, welche die zukünftige Patientenversorgung verbessern können. Zentrale Kriterien der Innovationsförderung sind klinische Relevanz und der nachhaltige Nutzen für Patient:innen. Das Innovationsmanagement fördert Innovationen am USZ auf breiter Basis, während das Programm des Health Innovation Hubs spezifisch Projekte mit Start-up-Potenzial von der Idee bis zur Unternehmensgründung unterstützt. Das Innovationsmanagement lebt dabei von interdisziplinärer Zusammenarbeit und kann vom Austausch mit starken Partnerinstitutionen am Standort Zürich, wie der ETH, profitieren. Auf diese Weise konnten über 250 spitalinterne Innovationsprojekte und in den letzten fünf Jahren bereits 18 Start-ups gefördert werden.

Künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch

Künstliche Intelligenz (KI) ist eine zukunftsweisende Technologie, die zunehmend Einzug in Innovationsprojekte an Spitälern findet. Inzwischen spielt KI bei fast jedem zweiten Start-up-Projekt eine wichtige Rolle. Lui Unterrassner präsentierte mehrere laufende Innovationsprojekte, die Algorithmen zur Bilderkennung oder zur Vorhersage bis zu sprachbasierten Werkzeugen verwenden. Diese neuartigen KI-Systeme haben ein grosses Potenzial, einerseits die Diagnose und Behandlung von Krankheiten massgeblich zu verbessern und andererseits administrative Spitalprozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen.

Fortschritt durch Kollaboration

Vernetzung und Kollaboration spielen für das Innovationsmanagement eine zentrale Rolle: Durch die Identifikation und Nutzung von Synergien können Innovationen effektiver und effizienter vorangebracht werden. Dieses Prinzip betrifft nicht nur die Zusammenarbeit mit Partnern von internationalen, nationalen und kantonalen bis städtischen Innovationsökosystemen, sondern auch innerhalb des Spitals. Aus diesem Grund betreibt das ISC gleich mehrere Innovationscommunities, wovon die «USZ AI Innovation Community» die jüngste ist.

Im Vortrag wurde deutlich: Effektive Innovation im Gesundheitswesen entsteht durch das koordinierte Zusammenspiel eines patientenzentrierten Ansatzes, interdisziplinärer Kollaboration und dem Einsatz neuster Technologien. Mit engagierten Teams, kluger Förderung und exzellenter Zusammenarbeit setzt das Universitätsspital Zürich Massstäbe für den medizinischen Fortschritt.