CardX: Für den Zahlungsverkehr von Morgen.

07.02.2022

CardX

 

Mit der wachsenden Vielfalt von Zahlungsarten steigen die Ansprüche an Banken, diese schnell und sicher rund um die Uhr abzuwickeln. Die ideale Lösung? Eine modular aufgebaute Zahlungsautorisierungslösung, die sich flexibel anpassen lässt und als solide Grundlage für die Einführung von SIC5 Instant Payments ab 2024 dient. So wie CardX von Ergon. 

Der Zahlungsverkehr stellt die Banken vor vielschichtige Anforderungen: Bargeldbezug am Automaten, Zahlungen im Online-Shop oder am Point of Sale – mit Karten oder TWINT. Geeignete IT-Systeme müssen hierbei die Bonität prüfen und autorisieren, um überzogene Konten zu verhindern. Und die nächste Neuerung taucht schon am Horizont auf: 2024 wird die Fähigkeit zum Empfang von Instant Payments für Banken verpflichtend, die im Laufe des Jahres 2020 mehr als 500 000 Zahlungen von Kund:innen im System des Swiss Interbanking Clearing (SIC) erhalten haben. Instant Payments müssen einzeln innerhalb von maximal zehn Sekunden verarbeitet werden, an 24 Stunden pro Tag, sieben Tagen die Woche, das ganze Jahr über. Der Betrag, der durch Instant Payments überwiesen wurde, ist nach der Gutschrift auf dem Empfänger:innenkonto sofort weiterverwendbar und damit nicht widerrufbar. Zudem erfahren beide Seiten der Transaktion umgehend, dass der Vorgang erfolgreich abgeschlossen wurde. 

Hierfür ist ein System erforderlich, das Zahlungen und Transaktionen in Echtzeit autorisiert. Kernbankensysteme sind nicht hochverfügbar, da sie zum Beispiel bei wiederkehrenden Wartungsfenstern heruntergefahren werden müssen. In diesen Zeiträumen sind sie nicht verfügbar, weshalb eine vorgelagerte Lösung zur Zahlungsautorisierung wie CardX von Ergon notwendig ist. Die Lösung behält den Überblick über die vielfältigen, asynchron laufenden Zahlungsverkehrsprozesse. Seit über 20 Jahren hat sich die Lösung umfassend im Alltagsbetrieb bewährt und deckt auch die neuen Anforderungen durch Instant Payments ab, bei optimaler Sicherheit und voller Umsatzkontrolle. 

Trennung von front- und rückseitigen Services

CardX ist eine modular aufgebaute Lösung. Frontseitig kommuniziert sie über Standardprotokolle mit den Auslösern der verschiedenen Zahlungsvorgänge. Ein Auslöser kann ein Vorgang am Bankschalter sein, am (bankfremden) Automaten, am Point-of-Sale, in einem Online-Shop oder beim mobilen Bezahlen. Rückseitig kommuniziert CardX mit dem Kernbankensystem. Von dort bezieht die Lösung die Stammdaten zu Konten, Buchungen und Zahlungsmitteln sowie die aktuellen Währungskurse. Nach Prüfung der Bonität und Autorisierung einer Zahlung, reicht CardX die Transaktion an das Kernbankensystem weiter.

Rolf Sigg Zitat

«Instant Payments werden auch im Clearing zum ‹new normal›.»

Rolf Sigg Teamleiter Finance & Telecom Solutions, Ergon

Erweiterung von Schnittstellen öffnet Türen zur Zukunft 

Ist CardX bereits operativ im Einsatz, so hat diese Bank eine gute Ausgangsposition für die Einführung von Instant Payments. Denn eine rasche, unterbrechungsfreie Zahlungsautorisierung leistet die Lösung bereits. Für die Instant Payments oder für weitere künftige Anforderungen regulatorischer Natur oder seitens des Marktes lässt sich CardX um zusätzliche Schnittstellen erweitern. 

CardX steht für eine erhöhte Sicherheit und Kontrolle. So lassen sich zum Beispiel Karten feingranular einschränken. Transaktionslimits sind auf Tages-, Monats-, Jahres- oder Lebenszeitbasis möglich. Dabei können diese Einschränkungen in Abhängigkeit von den Geschäftsvorfällen erfolgen, ob sie etwa Instore oder für den E-Commerce gelten sollen oder im In- oder Ausland.   

Hochverfügbar und ausfallsicher ist die Lösung dank der redundanten Auslegung. So können neue Software Releases ohne Unterbruch in die Front Services installiert werden. Und eine automatisierte Testumgebung ermöglicht es, jede Art von Transaktion und Geschäftsfall zu erzeugen. Auf diese Weise können die korrekte Autorisierung und Verarbeitung im Kernbankensystem vor dem Live-Betrieb überprüft werden. 

Lizenzkosten fallen für CardX nur einmalig an. Eine jährliche Wartungs- und Supportpauschale deckt auch Anpassungen von bestehenden Schnittstellen ab, die durch veränderte regulatorische Vorschriften erforderlich werden. Jede Bank entscheidet selbst, ob CardX im eigenen Rechenzentrum laufen soll oder bei einem Service-Provider.

Innovation zusammen vorantreiben 

Inzwischen hat sich eine CardX-Community gebildet, der derzeit sieben Banken angehören. Gemeinsam ist den Mitgliedern, dass die Implementierung der Zahlungsautorisierungslösung im Kern bei allen Banken identisch ist. Abweichungen gibt es nur in Details, aufgrund spezifischer Anforderungen der jeweiligen Bank. Dies trägt dazu bei, dass sich das Risiko und die Kosten für die Entwicklung auf mehrere Schultern verteilen. Mehr noch: Innovationen lassen sich gemeinsam vorantreiben, weil die beteiligten Banken eng in den Austausch über die Weiterentwicklung von CardX eingebunden sind. 

Ein Beispiel für ein Community-Mitglied ist die St. Galler Kantonalbank. Sie setzt bereits seit zwei Jahrzehnten auf CardX. Mit einer Bilanzsumme von 39 Milliarden Franken und 1300 Mitarbeiter:innen zählt sie zu den grösseren Kantonalbanken der Schweiz. Sie gilt als die führende Bank in der Ostschweiz. Dank CardX konnte die St. Galler Kantonalbank immer wieder flexibel und schnell auf neue Anforderungen im Zahlungsverkehr reagieren. Beispiele für solche Projekte aus den vergangenen Jahren waren die Integrationen des neuen Automatenprotokolls ATMfutura oder des bargeldlosen Zahlungssystems TWINT. Ein weiteres Beispiel ist die Einbindung der neuen Debitkarten von Mastercard und Visa. Die St. Galler Kantonalbank hat diese Debitkarten als eine der ersten Schweizer Banken eingeführt. So sorgt die St. Galler Kantonalbank immer wieder dafür, dass ihre Kund:innen ganz nach den persönlichen Bedürfnissen bezahlen können – weltweit und rund um die Uhr.

«Dank der hohen Agilität von CardX können wir schneller auf Marktentwicklungen und regulatorische Änderungen reagieren und unseren Kund:innen die neuesten Services und Dienstleistungen für ihre Zahlungsprodukte anbieten.»

Remo Kuster Leiter Produktmanagement Zahlen und Sparen, St.Galler Kantonalbank AG

Wettbewerbsvorteil für Banken 

Banken sehen sich zwei Entwicklungen gegenüber. Die regulatorischen Anforderungen steigen und die Vielfalt der Zahlungsarten nimmt ebenfalls stetig zu. Um darauf flexibel und rasch reagieren zu können, sind geeignete Systeme nötig. Besondere Bedeutung kommt der Zahlungsautorisierungslösung zu, die bald auch Instant Payments unterstützen muss. CardX bringt alle hierfür erforderlichen Eigenschaften mit. Den Beweis erbringt Ergon Tag für Tag und seit über 20 Jahren im Live-Betrieb von Banken, die sich bereits für diese Zahlungsautorisierungslösung entschieden haben. So wird modernes Customer Experience wahr, unter voller Einhaltung der regulatorischen Vorgaben.

Dieser Beitrag wurde verfasst von David Huber, Projektleiter Finance & Telecom Solutions, Ergon

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