Grandios: das Code Camp

29.06.2016

 

Interview mit Thomas Boksberger, Subteamleiter Telecom Solutions

Warum habt ihr ein Code Camp gemacht?

Wir wollten neue Technologien ausprobieren und Methodiken kennen lernen, und das in einem Setting ausserhalb des Arbeitsalltags. Darum haben wir uns auf Vorschlag eines Kollegen für ein Code Camp entschieden. Wir haben uns als Team in ein Hotel zurückgezogen, den Seminarraum mit Notebook, Tastatur und Bildschirm ausgerüstet und dann drei Tage gecodet. Der Vorteil am Code Camp ist, dass man sehr schnell in eine neue Technologie eintauchen kann. Die meisten von uns hatten noch keine Erfahrung mit Code Camp und wollten auch diese Arbeits- und Weiterbildungsform näher kennen lernen.

Was habt ihr im Code Camp gemacht?

Wir haben drei verschiedene Technologien ausgesucht und uns drei passende kleine Projekte überlegt, die wir damit umsetzen können. Dann haben in drei kleinen Teams à je 3 Leuten daran gearbeitet. Technologisch wählten wir Spring, Microservices, Grails.

Welche Resultate habt ihr erreicht?

Das Feedback der Kollegen war grandios, und wir haben technologisch sehr viel gelernt. Meine Gruppe wollte etwas programmieren, das man nachher brauchen kann, wir bauten darum eine WebApp für freiwillige Helfer in einem Verein. Die zweite Gruppe hat ein EM-Tippspiel programmiert, bei der dritten wurde mit Microservices ein eher theoretisches Thema anhand von Flug- und Wetterdaten vertieft.

 

Fürs Team selber war es cool, neben dem Hacken auch zu diskutieren und Zeit miteinander zu verbringen. Drei Tage Dauer war jetzt im Rückblick aber etwas kurz, der zeitliche Druck war recht gross, vor allem, weil wir uns vorgenommen hatten, etwas „Nützliches“ zu programmieren und ein konkretes Resultat zu erreichen. Fünf statt drei Tage wären sicher besser gewesen. Auf jeden Fall war es sicher nicht unser letztes Code Camp.