Bancomat-Transaktionsserver als Zukunftsinvestition

Zürich, 22.06.2009 – Referenz Raiffeisen

Die Raiffeisen Gruppe ist mit 3,2 Millionen Kunden und 367 Raiffeisenbanken an über 1150 Orten die drittgrösste Bankengruppe in der Schweiz. Seit 2009 setzt die Raiffeisen Gruppe einen neuen Bancomat-Transaktionsserver ein. Dieser wurde vom IT-Lösungsspezialisten Comit und seinem Technologiepartner Ergon entwickelt. Der Server kann beliebig erweitert und künftigen Bedürfnissen angepasst werden.

 

Die Raiffeisen Gruppe hat über 880’000 Karten-Kunden. Diese generieren zusammen monatlich mehrere Millionen Zahlungsbewegungen. Bei einem solch hohen Volumen und um neusten Bankenstandards gerecht zu werden muss die technische Infrastruktur höchsten Ansprüchen genügen. Dazu gehört auch ein zentraler Bancomat-Transaktionsserver, der die Prozessabwicklungen überhaupt möglich macht.

Eine vor drei Jahren begonnene Erneuerung der zentralen Zahlungsverkehrs-Systeme brachte es mit sich, dass die bestehenden IT-Dienstleistungen geprüft wurden und eine neue Stossrichtung für den IT-Bereich aufgegleist wurde. Ziel war es, die technische Infrastruktur so zu gestalten, dass sie höchste Anforderungen erfüllt und einen konstanten Ausbau ermöglicht. In diesem Rahmen wurde auch entschieden, auf einen neuen Bancomat-Transaktionsserver zu setzen. Dieser sollte die maximale Verfügbarkeit auch in Zukunft mit sicherstellen.

Für künftige Anforderungen gerüstet

Das System soll nicht nur für aktuelle Veränderungen im Markt gerüstet, sondern auch für zukünftige Neuerungen bereit sein. «Die Raiffeisen Gruppe ist einer der grössten Verarbeiter im Zahlungsverkehr in der Schweiz. Damit die Millionen von Transaktionen heute und auch in Zukunft von unserem Bancomat-Server reibungslos verarbeitet werden können, reicht keine Standard-Lösung», so Robert Votapek, Projektleiter NZV-OTIS bei Raiffeisen Schweiz. «Für Volumen, wie wir sie täglich abwickeln, benötigt es auf unsere Bedürfnisse massgeschneiderte Lösungen. Wir erwarten ein Wachstum von 50 Prozent in den nächsten fünf Jahren.»

Der neue Bancomat-Transaktionsserver autorisiert alle Karten-Transaktionen. Das umfasst das Beziehen und Einzahlen von Geld an Raiffeisen-Automaten wie auch Bezüge an bankfremden Automaten und Terminals weltweit wie beispielsweise das Bezahlen per Maestro-Karte in einem Geschäft.

Bei der bisherigen Lösung konnten keine Karten-Transaktionen an bankfremden Automaten und Terminals direkt durch Raiffeisen autorisiert werden. Über den neuen Bancomat-Transaktionsserver werden auch alle Transaktionen an Kassenterminals und Geldautomaten bei anderen Banken im In- und Ausland in Bezug auf den aktuellen Kontostand und die Limiten-Situation geprüft und autorisiert. Zusätzlich unterstützt die neue Lösung eine unterbruchsfreie Wartung des Transaktionsservers. Die Software-Updates erfolgen ohne Systemunterbrüche.

Vertrauen ist das A und O

«Wenn man Projekte mit solch hoher Komplexität angeht, braucht man einen guten Partner», so Robert Votapek. «Neben der Technologie- und Branchenkompetenz war es uns enorm wichtig, einen kompetenten Partner an unserer Seite zu haben, der bereits praktische Erfahrung bei der Umsetzung solch massgeschneiderter Lösungen hatte und dem man uneingeschränkt vertrauen kann. All diese Voraussetzungen hat Ergon klar erfüllt.»

Als Raiffeisen im Rahmen der Neuausrichtung ihrer Bancomat-Serverumgebung nach geeigneten Lösungen suchte, war von Anfang an klar, dass bezüglich Qualität und Ausbaufähigkeit keine Konzessionen gemacht würden. «Als drittgrösste Schweizer Bankengruppe ist es für uns von höchster Wichtigkeit, dass unsere IT-Systeme bestmöglichen Qualitätsmassstäben entsprechen», erklärt der verantwortliche Projektleiter Robert Votapek. Maximale Verfügbarkeit und Sicherheit der Dienstleistungen – gerade im Finanzsektor – sind erfolgskritische Faktoren.»

Für die Implementierung des Bancomat-Transaktionsservers wurde ein straffer Zeitplan festgelegt. Innerhalb von rund 12 Monaten musste die neue komplexe Lösung funktionstüchtig und in die Systemlandschaft von Raiffeisen integriert sein. Dank der grossen Erfahrung bei der Realisierung ähnlicher Projekte konnten Comit gemeinsam mit dem Technologie-Partner Ergon die gesetzten Fristen einhalten. «Wir fühlten uns professionell beraten», sagt Projektleiter Robert Votapek. «Das überdurchschnittliche Engagement und die hohe Umsetzungskompetenz von Seiten Ergon haben massgeblich dazu beigetragen, dass wir das Projekt erfolgreich abschliessen konnten.»