Wie müssen Gesundheitsdaten erschlossen und vernetzt werden, damit sie im Versorgungsalltag echten Nutzen stiften? Welche Infrastruktur benötigt die Schweiz für einen sicheren und interoperablen Datenaustausch? Und wie führen Daten zu schlankeren Prozessen, neuen Möglichkeiten für die Forschung und Mehrwert für Patientinnen und Patienten?
Fragen wie diese stehen im Zentrum unseres Healthcare Breakfasts. Es referieren Oliver Egger von ahdis, Dr. sc. Sebastiano Caprara von Balgrist Campus und Peter Mittemeyer von Compassana. Ihre Themen: der Gesundheitsdatenraum Schweiz, multimodale Datenplattformen und digitale Zwillinge sowie organisationsübergreifender Datenaustausch in der integrierten Versorgung. Erfahren Sie, wie Daten im Gesundheitswesen heute nutzbar gemacht werden und welche Voraussetzungen es braucht, damit aus Technologie konkreter Mehrwert entsteht.
Neben den fachlichen Impulsen erwartet Sie ein reichhaltiges Frühstücksbuffet in einer inspirierenden Atmosphäre. Bei Kaffee und Gipfeli haben Sie die Gelegenheit, wertvolle Kontakte zu knüpfen und sich mit anderen Fach- und Führungspersonen aus dem Gesundheitswesen auszutauschen.
Wann: Dienstag, 10. November 2026, 08.30 – 11.00 Uhr
Wo: Ergon Informatik, Merkurstrasse 43, 8032 Zürich
Programm
08.30 Uhr
Eintreffen, Frühstück und Networking
09.00 Uhr
Begrüssung
09.05 Uhr
Nach dem EPD: SwissHDS – was ändert sich wirklich?
Oliver Egger, Gründer von ahdis, gibt Einblick in den Gesundheitsdatenraum Schweiz (SwissHDS): Verankerung in DigiSanté, Zielarchitektur, Fahrplan. Was ist diesmal anders? Gemeinsame Basisdienste wie Terminologie- und Verzeichnisdienste, Infrastruktur für den direkten Austausch zwischen Leistungserbringern, FHIR als Standard, E-GD integriert. Keine weitere Insellösung, sondern Infrastruktur, an die alle andocken können. Zum Schluss der Blick nach Europa: Wo steht die Schweiz im Vergleich zum EHDS?
09.45 Uhr
Digitale Transformation in der muskuloskelettalen Medizin
Dr. sc. Sebastiano Caprara, Geschäftsführer der Balgrist Campus AG und Innovation Manager an der Universitätsklinik Balgrist, zeigt, wie Balgrist mit dem Ansatz einer digitalen Plattform einen häufigen Zielkonflikt adressiert: Die Forschung braucht Freiheit zum Experimentieren, während der klinische Bereich Stabilität erfordert.
Dank der Integration multimodaler Daten schafft Balgrist die Grundlage für die Umsetzung der Vision von digitalen Zwillingen und beschleunigt gleichzeitig die Einführung neuer Technologien in den klinischen Betrieb. Auf diese Weise dient dieselbe Infrastruktur sowohl den Forschern als auch der Vorbereitung des klinischen Betriebs auf Innovationen.
10.25 Uhr
Daten allein schaffen noch keinen Mehrwert
Wie aus einer gemeinsamen Datenbasis integrierte Versorgung entsteht
Eine gemeinsame Datenbasis ist die Voraussetzung für integrierte Versorgung. Der eigentliche Nutzen entsteht aber erst, wenn Spitäler, Grundversorger und Versicherungen daraus gemeinsame, bessere Prozesse gestalten. Am Beispiel Compassana zeigt CEO Peter Mittemeyer, wie aus vernetzten Daten konkrete Versorgungsmehrwerte entstehen und welche Faktoren die Umsetzung zum Erfolg führen oder in der Praxis scheitern lassen.
11.00 Uhr
Ende der Vorträge und Networking
Zwischen den Vorträgen gibt es ausreichend Zeit für Networking und wertvolle Gespräche. Moderiert wird das Breakfast von Dr. Heiko Visarius.
Ihre Vorteile auf einen Blick
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Einordnung aktueller Entwicklungen rund um Gesundheitsdaten und Vernetzung
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Konkrete Einblicke und Erfahrungen aus der Praxis
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Raum für Fragen und persönlichen Austausch
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Networking mit Entscheider:innen und Fachpersonen aus dem Gesundheitswesen
Jetzt Teilnahme sichern
Hinweis
Die Veranstaltung richtet sich exklusiv an Unternehmen aus der Gesundheitsbranche. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir behalten uns vor, Anmeldungen von Teilnehmer:innen, die nicht der oben aufgeführten Zielgruppe entsprechen, abzulehnen.