Security und Futtersensoren

25.02.2016

 

Marc Bütikofer ist Director Innovation bei Airlock Suite und seit 2000 bei Ergon. Er hat u.a. die Medusa Authentisierungslösung aufgebaut, die heute als Airlock IAM in der Airlock Suite verankert ist. Seine Freizeit widmet er ganz der Familie, den 4 Pferden und dem klassischen Klavierspiel. Die Freude am Programmieren und Entwickeln hilft ihm auch in der Freizeit, wie seine eigens entwickelte Futtermaschine für Pferde zeigt.

 

Du bist seit mehr als 15 Jahren bei Ergon. Erzähl etwas von deinen Aufgaben und Erfahrungen.

Ich bin damals direkt nach dem Studium zu Ergon gekommen und habe in den ersten Jahren verschiedene Projekte im Bereich Finance und Security mitbetreuen dürfen. Dann kam das Medusa-Projekt (heute Airlock IAM), bei dem ich zusätzlich viele Erfahrungen ausserhalb meiner Programmiertätigkeit sammelte. Ich konnte mich im Marketing und Sales für das Produkt ausprobieren, Penetration Tests durchführen und Schulungen für Mitarbeiter und Kunden aufbauen. Genau diese unterschiedlichen Herausforderungen und stetigen Weiterentwicklungen machen es spannend und sind für mich ein unverzichtbarer Bestandteil meiner täglichen Arbeit.

 

Eine Futtermaschine für Pferde – wie kommt man auf diese Idee?

Die Versorgung der Tiere in meinem Stall mit Hafer und Heu nimmt viel Zeit in Anspruch, also habe ich überlegt, ob man das nicht optimieren könnte. Mit etwas Soft- und mechanischer Hardware habe ich ein kleines Häuschen umgebaut. Es gibt vier Durchgänge, die die Tiere jeweils zum Hafer bzw. zum Heu führen. Bei jedem Gang zum Futter passieren die Tiere einen Sensor, der sie identifiziert. So kann die optimale Futtermenge für jedes Pferd individuell festgelegt werden. Ist beispielsweise die zulässige Menge an Heu erreicht, fährt automatisch eine Wand nach oben, sodass das Pferd nicht mehr zum Futter kommt.

 

Mittels einer App kann ich auch von überall aus sehen, welches Tier wann wie viel gefressen hat und wann ich die Vorräte wieder aufstocken muss.