Werdegang
| seit 07/2007 | Angestellt als Senior Software Engineer bei Ergon. |
| 10/2006-06/2007 | PostDoc an der ETH Zürich. |
| 03/2002-09/2006 | Doktorat in der Distributed Computing Group von Prof. Roger Wattenhofer an der ETH Zürich. Titel der Doktorarbeit: Mastering Spam - A Multifaceted Approach with the Spamato Spam Filter System. |
| 1997-2000 | Assistenzstelle am Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik an der Universität Dortmund. Mitwirkung bei der Entwicklung von Photoss, ein grafischer Editor für photonische Netzwerke. |
| 10/1996-01/2002 | Studium Ingenieur-Informatik an der Universität Dortmund, Deutschland. Titel der Diplomarbeit: Verteilte Evolution von Schachprogrammen. |
| 1996-2004 | Eigene Software-Firma, gegründet mit zwei Kollegen. Umsetzung verschiedener Projekte mit Delphi und Java, Client/Server-Anwendungen mit Datenbankanbindung und Webentwicklung. |
Ergon
Ich arbeite vornehmlich in Java EE Umgebungen. Bisher eingesetzte 'Technologien' umfassen zum Beispiel Tomcat & JBoss, JSP & JSF, JET Software Factory, Oracle & MySQL und Swing & SWT. Entwickelt wird meist mit Eclipse und Ant.
In den folgenden Projekten habe ich massgeblich mitgewirkt:
| MOPOS3 | Wirtschaftssimulation für den Lehrbereich (Implementierung mathematisches Modell), SNB. |
| GLORAM / RAR | 3D-Multi-Screen-Visualisierung von Versicherungsrisiken/-daten (Java Rich Client), Zürich Schweiz. |
| MTWeb | Browser-basiertes Projekt im Logistik-Bereich für den Migros Genossenschaftsbund. |
| Fortbildungen | Sun Certified Programmer for the Java Platform, Standard Edition 6 |
Weitere Projekte
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Doktorarbeit Spamato |
Als einen wichtigen Teil meiner Doktorarbeit habe ich das Spamfilter-System "Spamato" geschrieben, zu dem auch einige der von mir betreuten Studierenden beigetragen haben. Eine Kernidee des Systems ist die Kombination verschiedener Filtertechniken, um eine grosse Bandbreite von Spam-Nachrichten erkennen zu können. Dabei habe ich insbesondere Wert auf die Verwendung von kollaborativen Spamfiltern gelegt, die es einer Gruppe von gleichgesinnten Spam-Gegnern ermöglicht, sich gegenseitig bei der Entfernung von unerwünschten Nachrichten behilflich zu sein. Spamato ist vornehmlich in Java geschrieben, für einige Komponenten wurden JavaScript, Visual Basic und Ruby verwendet. Spamato wird täglich von mehreren tausend Benutzern weltweit eingesetzt. Weitere Informationen sind auf der Projektwebseite vorhanden: http://www.spamato.net. |
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P2P/GCS-Projekt Clippee |
Bevor ich mich in meiner Doktorarbeit auf Spam-Erkennung spezialisierte, habe ich mich mit P2P- und Group Communication-Systemen beschäftigt. Mit einem Kollegen habe ich den "Clippee"-Prototypen in Java entwickelt, um Daten in einem verteilten System zu speichern. |
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Diplomarbeit Qoopy/EvoChess |
Im Rahmen meiner Diplomarbeit, die in Zusammenarbeit mit meinem Kommilitonen Roderich Groß entstanden ist, habe ich eine "verteilte Evolution von Schachprogrammen" geschrieben. Mittels Genetischer Programmierung haben sich schachspielende Programme entwickelt, die in einem weltweit verteilten Inkubator ihre Fähigkeiten untereinander ausgetauscht haben. Obwohl die endgültig erreichte Spielleistung lediglich einem Progamm, das fünf Halbzüge vorausschauen kann, entsprach, konnte diese Arbeit insgesamt als ein grosser Erfolg angesehen werden: Die Berichterstattung (z.B. Focus 40/2001, Sueddeutsche Zeitung vom 11.9.2001, heise.de) hat dazu beigetragen, dass mehr als 1.000 Benutzer an diesem Projekt teilgenommen haben. Die client- und serverseitigen Komponenten meiner Diplomarbeit wurden in Java entwickelt. |
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Projektgruppe GenScha/ChessGP |
Diese achtköpfige Projektgruppe an der Universität Dortmund kann als Vorgänger meiner Diplomarbeit angesehen werden, da wir ebenfalls Schachprogramme mit Hilfe von Genetischer Programmierung evolvieren liessen. Dieses wurde allerdings nach anderen Gesichtspunkten durchgeführt und lief auch nur in einem lokalen Netzwerk verteilt auf mehreren Computern ab. GenScha/ChessGP wurde in C++ in einer Unix-Umgebung entwickelt. |
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Eigene Firma ATB GbR |
Mit zwei ehemaligen Schulkollegen habe ich über mehrere Jahre hinweg eine eigene Software-Firma unterhalten. Wir haben verschiedene, meist Datenbank-bezogene Projekte für unterschiedliche Firmen in Delphi und Java umgesetzt. Unter anderem haben wir ein Content Management System und die Webseiten für die Stadt Monheim am Rhein, eine Anwendung zur Verwaltung von Gefahrstoffgütern für die Shell AG und eine Anwendung fü die Verwaltung von Erbpachtgrundstücken für die katholische Kirchengemeinde in Monheim entwickelt. |
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Diskettenmagazin MicroCode&Cream |
Bereits zu Schulzeiten habe ich mit ein paar Kollegen ein Diskettenmagazin programmiert, eine Art Webseite als eigenständige Anwendung mit selbst entwickelter, grafischer Oberfläche und Musikunterstützung. Es wurde vornehmlich zur Verteilung von (teilweise eigenen) Programmier-Artikeln verwendet. MicroCode und Cream wurden in Pascal und Assembler entwickelt und von einer unbekannten Anzahl von Personen (vermutlich mehr als 100) gelesen. |
Hobbies
| Djembe |
Ich spiele seit einigen Jahren Djembe in einer kleinen Gruppe in Zürich. Obwohl ich selten zuhause spiele, entspringen der Trommel manchmal recht nett klingende Töne. |
| Lesen |
Am liebsten lese ich etwas Lustiges, etwa von Terry Pratchett, Douglas Adams, Tom Sharpe, Wladimir Kaminer und Max Goldt. Desweiteren stehe ich auf Fantasy und Science Fiction Romane, zum Beispiel von Ted Williams, Bruce Sterling, Neal Stephenson, J. R. R. Tolkien, William Gibson, Jules Verne und H. G. Wells. Manchmal lese ich auch zufällige "Klassiker" wie Alice im Wunderland, Dr. Jekyll und Mr. Hyde, Der dritte Mann, Leviathan... Viele Romane lese ich im englischen Original (etwa Harry Potter), weil sie einfach früher erscheinen. |
| Affen |
Als ich noch in Zürich wohnte, war ich ein regelmässiger Besucher im Affenhaus im ZooH. Derzeit beschränkt sich mein Interesse eher auf das Lesen von thematisch verwandten Büchern und das Anschauen von Reportagen. |
| Fotografieren |
Meine Fähigkeiten in diesem Bereich sind arg beschränkt, doch lasse ich normalerweise keine Gelegenheit aus, unsere EOS 350D zum Einsatz zu bringen. Ein paar (künstlerisch nicht unbedingt wertvolle) Fotos sind weiter oben zu sehen. |
| Kochen |
Beim Kochen neige ich dazu, alle vorhandenen Zutaten willkürlich zusammenzuwerfen, teilweise leider mit bescheidenem Erfolg. Dennoch koche ich gerne Gerichte von Jamie Oliver nach, manchmal aber mit eigenen Abwandlungen (die selten zu besseren Ergebnissen führen). |


























