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Presseartikel 2008

 

Dezember 2008
Mobile Geschäftsanwendungen machen Papier überflüssig

E-Paper ist den Kinderschuhen entwachsen und in der Geschäftswelt eröffnet sich eine grosse Zahl nutzbringender Einsatzmöglichkeiten. Unternehmen aller möglichen Branchen können vom Einsatz mobiler Geräte mit Geschäftsanwendungen auf der Basis von elektronischem Papier profitieren, indem sie ihre Prozesse im Feld damit optimieren. Gerade was optimale Lesbarkeit auch unter widrigen Bedingungen, geringes Gewicht und lange Betriebsdauer angeht, bringen E-Paper gestützte Lösungen viele Vorteile mit sich.

11. Dezember 2008
Diese Jungprogrammierer haben's drauf

Der Zürcher Softwarehersteller Ergon hat gestern fünf jugendliche "Scratcher" ausgezeichnet. "Scratch" ist eine interaktive Programmiersprache, die es Kindern und Jugendlichen auf spielerische Weise erlaubt, in die Welt des Programmierens einzutauchen. Der Wettbewerb "Scratch Trail" zum Thema "Rette die Erde" war im Rahmen des Jahres der Informatik (informatica08) ausgeschrieben worden. Der Hauptpreis ging an Dominic Keller aus Hombrechtikon. Oliver Lutz aus Thun (Kategorie bis 12 Jahre), Simon Vogel aus Dussnang (Kategorie bis 15 Jahre), Christa Tresch aus Lungern (Kategorie bis 19 Jahre) und Philip Cereto aus Volketswil (Kategorie Open) haben in ihren Kategorien die überzeugendsten Arbeiten eingereicht. Wir gratulieren!

"Das Jahr der Informatik hat einiges bewegt. Das erhöhte Interesse an Schnuppertagen bei uns sehen wir als direktes Ergebnis. Wir konnten dieses Jahr 25 Jugendliche aufnehmen - doppelt so viele wie letztes Jahr", sagt Ergon-Geschäftsleitungsmitglied Gabriela Keller. "Wir sehen das Jahr der Informatik als Startschuss für eine kontinuierliche Nachwuchsarbeit. Dieses Engagement muss von der Branche unbedingt weitergeführt werden."

18. November 2008
Deutscher IP-Centrex-Spezialist entscheidet sich für Ergon-Technologie

Die Deutsche Telefon Standard AG (DTSt.) setzt für ihr Service-Fulfillment und Billing auf Produkte der Zürcher Ergon Informatik AG. Für die Abbildung des kundenseitigen Geschäftsprozesses kommen die Ergon-Lösungen Taifun und TelcoBill zum Einsatz. Die beiden Produkte sollen es dem deutschen Telco erlauben, die Verwaltung von Kunden, Angeboten, Verträgen und Aufträgen zu einem hohen Grad automatisiert abzuwickeln. Gemäss Ergon Informatik sind die Produkte bereits bei anderen nationalen und internationalen Telekomunternehmen im Einsatz.

Die Deutsche Telefon Standard AG mit Sitz in Mainz hat sich auf IP-Centrex-basierte Telefonsysteme spezialisiert. Zur Kundschaft des 2007 gegründeten Unternehmens zählen insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen.

18. November 2008
Ergon schnappt sich DTSt.-Auftrag

Der Zürcher Software-Entwickler Ergon Informatik konnte einen Auftrag des IP-Telefonanbieters Deutsche Telefon Standard (DTSt.) an Land ziehen. DTSt. wird beim Service und Rechnungswesen - von der Auftragserteilung über die Kundenverwaltung und Provisionierung bis hin zur Rechnungsstellung - die Ergon-Lösungen "Taifun" und "Telcobill" einsetzen. "Taifun und Telcobill sind im Vergleich zu den Lösungen der Mitbewerber um ein Vielfaches ausgereifter", sagt dazu Tom Little, Vorstandsmitglied und Mitgründer von DTSt.

11. November 2008
Swiss ICT Award 2008: Das sind die Gewinner

Ergon Informatik, Axsionics, Doodle, Christian und François Dallmann sowie Daniel Gorostidi wurden in Luzern mit dem Swiss ICT Award 2008 ausgezeichnet.

Am Montagabend wurden anlässlich des Swiss ICT Forum in Luzern und vor 320 Zuschauern im neuen Kongresszentrum des Verkehrshauses die "Swiss ICT Awards 2008" verliehen. Die Gewinner lauten: Ergon Informatik in der Kategorie "Champion" und Axsionics in der Kategorie "Newcomer". Mit dem Award, der in einem goldenen Bildschirm manifestiert wurde, werden erstklassige ICT-Leistungen, Produkte oder Dienstleistungen ausgezeichnet, die durch herausragende Schweizer Unternehmen erbracht werden.

Der IT-Dienstleister Ergon realisiert seit fast 25 Jahren mit qualifizierten IT-Spezialisten komplexe Projekte und ist ein etablierter Anbieter von Speziallösungen im Telekommunikationsumfeld. Weitere erfolgreiche Lösungen wurden für Kunden aus der Finanzbranche, der Industrie und der öffentlichen Hand entwickelt.

5. November 2008
Das Flugwetter lässt sich auch übers Handy abrufen

Ein neuer Dienst liefert Daten über Wind, Luftdruck, Regenfronten und anderes mehr.

«Die Leute wollen überall und jederzeit auf aktuelle Wetterdaten zugreifen können, sei dies beim Sport, bei Exkursionen, im Ausland oder sogar auf einem Rundflug», so Hansjürg Moser von MeteoSchweiz. In Zusammenarbeit mit Ergon wurden einfach bedienbare Applikationen für das Mobiltelefon entwickelt. Bereits 2002 Iancierte MeteoSchweiz den ersten MMS-Wetter-Service der Schweiz. Inzwischen sind auf Java basierende Wetterapplikationen für das Mobiltelefon dazugekommen. Die neuste Applikation «AviationWeather» ist speziell auf die Bedürfnisse von Piloten ausgerichtet ist. Alle für Aviatik relevanten Flugwetterdaten können abgerufen werden. Zusätzlich kann auf zahlreiche meteorologische Messwerte wie Wind, Temperatur und Luftdruck

zugegriffen werden. Farbcodierte. animierte Bilder des Regenradars zeigen nicht nur die Lage und Zugbahn von Fronten, sondern geben auch Hinweise auf mögliche Gewitterzellen und deren Entwicklung. «Aviationweather» ist für Motorflieger, Segelflieger, Ballonfahrer und Hängegleiter konzipiert worden.

 

4. November 2008
E-Banking-Software von Comit mit Kobil-Authentifizierungslösung

Auch der auf Banken spezialisierte lT-Dienstleister Comit bietet die USB-Stick-Authentifizierungsläsung "mlDentity" des deutschen Herstellers Kobil für den sicheren Zugang auf seine E-Banking-Plattform an. Die gleiche Technologie wird in der Schweiz von der Migros Bank und vom Bankendienstleister RTC angeboten.

Comit entwickelt seit zirka vier Jahren in Zusammenarbeit mit den beiden Zürcher Softwareherstellern Netcetera und Ergon die E-Banking-Lösung "e-Services für Avaloq". Laut Remo Schlauri von Comit ist die E-Banking-Software mittlerweile bei fünf Banken im Einsatz, die meisten davon sind Privatbanken. Diese haben nun die Möglichkeit, ihren Kunden neben den bisherigen Authentifizierungslösungen auch den USB-Stick von Kobil anzubieten. Wie Schlauri sagt, wird die eigene E-Banking-Software nur für das Kernbankensystem Avaloq angeboten.

"e-Services tor Avaloq" ist ein Konkurrenzprodukt zur E-Banking-Lösung des Zürcher Herstellers Crealogix, der in wenigen Monaten ebenfalls einen USB-Stick für den sicheren Online-Banking-Zugang auf den Markt bringen wird. Darüber hinaus gibt es einen ähnlichen Ansatz von IBM. Mit solchen USB-Stick-Lösungen lassen sich "Man-in-the-Middle'- und 'Man-in-the-Browser"-Attacken zumindest erschweren.

Oktober 2008
Authentisierung ist keine Nebensache!

Für Unternehmen wird es immer wichtiger, ihren Kunden oder Mitarbeitern sicheren Zugang über das Internet zu Daten und Anwendungen ihrer Organisation zu bieten. In vielen Fällen führt dies allerdings zu einer Vielzahl unterschiedlicher Authentisierungs- und Autorisierungsverfahren. Eine Möglichkeit, diesen Wildwuchs einzudämmen und

gleichzeitig die Sicherheitsrisiken und Kosten zu senken, ist der Einsatz eines vorgelagerten SAML-fähigen Authentisierungsservers.

31. Oktober 2008
Eine unsichtbare Branche stellt sich der Öffentlichkeit

Debriefing am Ende der Informatica 08

Mit einem «Jahr der Informatik – Informatica 08» wollte die Schweizer Computerbranche heuer die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für ihre Anliegen gewinnen. Die Informatica 08 wurde von ICT Switzerland organisiert, dem Dachverband der Schweizer Informatik- und Telekom-Organisationen. Grossveranstaltungen nationalen Zuschnitts, regionale Events sowie Medien- und Informationskampagnen sollten die grosse Bedeutung der Informatik für die künftige Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft thematisieren. Und – hat es etwas gebracht?

23. Oktober 2008
Java auf der Gleisbaustelle

Bauarbeiter gelten nicht unbedingt als die SAP-Poweruser. Sie sind es aber, mindestens diejenigen der Division SBB Infrastruktur, die Tag und Nacht schuften, um die Schweizer Bahninfrastruktur in Schuss zu halten.

Sie haben nämlich seit neuestem ein Mobilfunkteil (HTC TyTNII, Foto), über das sie auf die Daten im betriebswirtschaftlichen System der SBB (SAP R/3) zugreifen und auch solche erfassen. Auf der Baustelle werden Informationen wie die An- und Abwesenheiten der Mitarbeiter, Regierapporte, Spesen-Abrechnungen, Materiallieferungen, Transporte oder Betriebsstunden benötigt oder sie fallen dort an.

Diese Daten werden auf der Java-Client-Software auf dem Mobilteil erfasst und verschlüsselt über Mobilfunk an einen Server gefunkt, der sie dann dem SAP übergibt - und umgekehrt.

Entwickelt haben die Lösung, die im Rahmen des SBB-IT-Projekts PROCO (Produktionscontrolling) zur Optimierung der Abläufe entworfen wurde, die IngenieurInnen der Zürcher Ergon zusammen mit der SBB Informatik.

Welchen Rationalisierungseffekt die Lösung von Ergon auslöst, lässt sich leicht ausrechnen: Nicht nur müssen nun keine (oder weniger) Papierrapporte irgendwo abgetippt werden, sondern die Planungsdaten (Materialanlieferungen und vieles mehr) sind vor Ort verfügbar und aktuell (so sie im SAP aktuell sind) und können auf der Baustelle verändert werden.

23. Oktober 2008
Ergon-Software unterstützt SBB-Mitarbeiter

SBB-Mitarbeiter die für die Infrastruktur zuständig sind, können in Zukunft direkt vor Ort mittels PDAs wichtige Daten erfassen, bearbeiten und speichern.

Ergon Informatik hat bei den SBB eine neue, mobile Software-Lösung für PDAs implementiert. Sie ist Teil des Projekts PROCO (PROduktionsCOntroling) zur Optimierung der Abläufe bei der Instandhaltung und Erneuerung der gesamten SBB-Infrastruktur. Die Java-Lösung für die Handhelds und den Server basiert auf dem Ergon Mobile Application Framework MAF. Die Software ermöglicht es den Arbeitern laut Ergon, vor Ort diverse Daten wie zum Beispiel An- und Abwesenheiten, Arbeits- und Betriebsstunden, Materiallieferungen oder Transporte und Spesen direkt mit den mobilen Geräten dezentral zu erfassen oder zu bearbeiten und in einem zentralen SAP R/3-System zu speichern. Der gesamte Datenverkehr läuft verschlüsselt ab und erfolgt über die öffentlichen Mobilfunknetze.

26. September 2008
Schülerpraktikum: Investition in die Zukunft

Wer am lnformatikernotstand etwas ändern will, muss früh anfangen. Die Schweizer Programmiererschmiede Ergon bietet Schriuppertage für Schüler.

8. September 2008
Programmieren kinderleicht gemacht

In den nächsten Jahren treten so wenig ausgebildete lT-Fachkräfte ins Berufsleben ein, dass damit noch nicht einmal die altersbedingten Abgänge aufgefangen werden können. Das führt dazu, dass viele lT-Aufträge entweder gar nicht ausgeführt werden oder aber ins Ausland abwandern.

Carl August Zehnder, emeritierter Professor und ehemaliger Leiter des Departements für Informatik an der ETH Zürich, nimmt deshalb die Arbeitgeber selbst in die Pflicht: «Der zunehmende Mangel an lT-Spezialisten und ein markanter Rückgang an Informatikstudierenden belasten den Standort Schweiz. Darum muss jeder Arbeitgeber das richtige Bild des Informatikberufes nach aussen tragen.»

Bloss, wie sieht das «richtige Bild» überhaupt aus? Diese Frage hat sich auch Gabriela Keller, Informatikerin und Geschäftsleitungsmitglied von Ergon, gestellt. Dabei ist sie auf die Lern-Programmiersprache »Scratch» des Massachusetts Institute of Technology (MIT) gestossen.

«Scratch» soll Kinder und Jugendliche für das Programmieren begeistern, indem sich Erfolgserlebnisse schnell einstellen. Gabriela Keller dazu: «Eine gute Möglichkeit, das richtige Bild zu vermitteln, bieten Schnuppertage für Jugendliche.» Zentral sei dabei, dass die Jugendlichen konkrete Erfolgsergebnisse haben und nicht durch abstrakte theoretische Modelle abgeschreckt werden. Um den Schnupperlehrlingen die Berührungsängste zu nehmen, werden sie jeweils von den Lehrlingen selbst betreut. Auch am ersten Tag der Informatik, der Ende August stattfand, war Ergon mit dem

Zelt «Informatik für Kids» dabei und bot für Schulklassen und andere Interessierte 50-minütige Programmier-Workshops an. 150 Schülerinnen und Schüler, haben die Workshops von Ergon besucht, lernten die Programmiersprache «Scratch», hätten ohne Vorkenntnisse und in kurzer Zeit ihre ersten Programme mit Bildern und

Tönen erstellt. «Der Ansturm an unserem Stand und in den Programmier-Workshops war gross. Die Kids zeigten keinerlei Berührungsängste mit dem Programmieren und die Lehrer sind ebenfalls sehr interessiert», freut sich Gabriela Keller. So fehlte es für einmal nicht an potenziellem lT-Nachwuchs.

 

4. September 2008
Scratch begeistert Kids für die Informatik

Die Ergon Informatik zieht nach dem Tag der Informatik vom vergangenen Freitag eine positive Bilanz. Referate, Performances, Workshops und viele andere Aktivitäten von 45 Unternehmen und Institutionen sorgten für einen spannenden Mix. Als Technologie-Partner der informatica08 war Ergon mit dem Zelt „Informatik für Kids“ dabei und bot für Schulklassen und Interessierte 50-minütige Programmier-Workshops an. Die 150 Schülerinnen und Schüler, die mit ihren Lehrern oder auch selbständig die Workshops von Ergon besuchten, lernten die Programmiersprache Scratch kennen und erstellten – ohne Vorkenntnisse – in kurzer Zeit ihre ersten Programme mit Bildern und Tönen. „Der Ansturm an unserem Stand und in den Programmier-Workshops war gross. Die Kids zeigten keinerlei Berührungsängste mit dem Programmieren und die Lehrer sind ebenfalls sehr interessiert“, freut sich Gabriela Keller, Informatikerin und Geschäftsleitungsmitglied von Ergon. Wie alle Veranstalter aus dem Informatikbereich hofft auch Ergon, dass die Jugendlichen das Interesse für die Informatik behalten und dazu beitragen, dass in zehn Jahren kein Informatiker-Mangel mehr herrscht.

28. August 2008
Ergon programmiert für Finnische Staatsbahn

In Zukunft werden die Billetkontrolleure der Finnischen Staatsbahn mit mobilen Zugbegleiter-Geräten unterwegs sein. Hinter dieser Entwicklung steckt der Schweizer Software-Spezialist Ergon.

Im ersten Halbjahr 2008 fiel der Startschuss für das Projekt. Ergon durfte im Auftrag der Enfo – einem finnischen Information Technology Service Provider – die Basistechnologie für die Applikation auf den Zugbegleiter-Geräten liefern. Künftig wird die Arbeit der finnischen Billetkontrolleure um einiges einfacher sein. Nachdem Ergon bereits ähnliche Software für die SBB entwickelt hat, wird die Technologie nun auch im Ausland eingesetzt.

Vor zwei Jahren hat das Management der Finnischen Staatsbahn entschieden, landesweit ein neues Ticketing-System einzuführen. Die Manager standen dabei in engem Kontakt mit dem finnischen Information Technology Service Provider Enfo. Ungefähr zur gleichen Zeit führte die SBB die neue Generation von mobilen Zugbegleiter-Geräten ein. Dies kam dem Berater-Team von Enfo zu Ohren und es nahm mit Ergon Kontakt auf. Gefragt war eine Softwarelösung, die helfen sollte Fahrplanauskünfte einzuholen, elektronische Tickets mit Barcode zu kontrollieren und den Direktverkauf von Bahntickets ermöglichte.

Die von Ergon entwickelte mobile Technologie erfüllte diese Anforderungen. Die finnischen Zugbegleiter werden künftig über das Gerät Billete verkaufen und die neuen Online-Tickets mit Barcode in Sekundenbruchteilen kontrollieren. Die Geräte sorgen ausserdem dafür, dass die Benutzer voll und ganz in die IT-Landschaft des Unternehmens eingebunden sind. So ist es ihnen möglich, ihre Arbeitsrapporte direkt auf den mobilen Geräten zu erstellen und diese an die Zentrale zu schicken.

„Zurzeit ist die Umsetzungsphase in vollem Gange“, so Christian Kleitsch, Leiter der Abteilung Industry Solutions von Ergon. „Ergon ist als Technologie-Lieferant und Berater natürlich direkt in alle Prozesse involviert.“

28. August 2008
Exporterfolg für die Schweizer Softwareindustrie

Schweizer Softwarehersteller machen meist kundenspezifiche, komplexe Programme, wobei die Finanzindustrie das dominierende Kundensegment darstellt. Nur selten gelingt es Softwarefirmen, in denen typischerweise eine starke "Ingenieurkultur" vorherrscht, ein "Produkt" zu entwickeln und vor allem zu vermarkten.

Der Zürcher Ergon scheint dies nun ein Stück weit gelungen. Und zwar werden die Zugbegleiter der Finnischen Staatsbahnen mit Technologie aus dem Zürcher Seefeld ausgerüstet. Ergon hat bereits die Software für die Zugbegleiter-Geräte der SBB entwickelt. Diese, in roten Ledertaschen von den Kondukteuren herumgetragenen Multifunktionsgeräte können Billete drucken, Handy-Billete scannen und online auf Gültigkeit checken, Fahrplanauskünfte geben, Preise berechnen und noch einiges mehr. Ausserdem kommunizieren sie drahtlos mit den Backoffice-Systemen der SBB. Software und Stammdaten werden automatisch in "differenziellen Over-the-Air-Updates" aktualisiert. Dieses Feature wird vor allem von den Kondukteuren geschätzt, da sie die Geräte nicht mehr unbedingt nach jeder Schicht "von Hand" synchronisieren müssen.

Nun kann Ergon auch die Finnischen Staatsbahnen als Technologie-Lieferant ausrüsten und beraten und profitiert dabei natürlich von den Entwicklungen, die man für die SBB geleistet hat.

28. August 2008
Ergon Informatik setzt Projekt bei finnischen Staatsbahnen um

Das Zürcher Software-Haus Ergon Informatik setzt bei den finnischen Staatsbahnen ein Projekt um, das die Arbeit der Zugsbegleiter erleichtert und auf schweizerisches Niveau hievt. Zusammen mit einem finnischen Dienstleistungsanbieter sei man derzeit in der Umsetzungsphase, teilt Ergon mit. Ergon hatte die Software ursprünglich für die SBB entwickelt. Sie ermöglicht den Zugbegleitern, auf mobilen Geräten Fahrplanauskünfte einzuholen, Tickets zu kontrollieren, zu verkaufen und auszudrucken.

24. August 2008
Ein ganz scharfer Fahrplan

Die Schweiz hat das dichteste Eisenbahnnetz der Welt. Und es platzt aus allen Nähten. Mittlerweile brausen täglich 6800 Personen- und 2800 Güterzüge durch das Land. Über jeden Meter Schiene rollen Tag für Tag mehr als 90 Züge – in Deutschland sinds halb so viele. Seit der Jahrtausendwende nahm die Auslastung um ein Fünftel zu, bis 2014 kommen weitere 10 Prozent dazu. Allein letztes Jahr schwoll der Personenverkehr um sechs Prozent an.

Mit Hardware kann die SBB das Wachstum zurzeit nicht bewältigen: Der nächste grosse Streckenausbau wird nicht vor 2015 fertig sein, ausserdem stehen die ersten paar der dringend benötigten Doppelstock-Triebzüge ebenfalls erst in ein paar Jahren zur Verfügung. Das Problem muss mit Software gelöst werden. Als erste Publikation konnte die SonntagsZeitung einen Blick auf das neue «netzweite Trassensystem (NeTS)» werfen.

17. August 2008
Programmieren wird zum Kinderspiel

Mit der Computersprache Scratch können selbst Achtjährige Animationen entwickeln

Programmieren ist ein staubtrockenes Aneinanderreihen von Zeichen und Ziffern, das nur ein paar Geeks verstehen, aber ich sicher nicht – so denken viele. Dass das nicht so sein muss, zeigt Scratch. Die neue Programmiersprache erlaubt es Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auf spielerische Art, interaktive Spiele und Animationen zu entwickeln.

Die neue Programmiersprache wurde von einem Team am Media Lab des Massachusetts Institute of Technology erfunden für Menschen ab acht Jahren. Der Name Scratch leitet sich von der Scratch-Technik der DJs ab, die Musik mischen, «scratchen» und so neue Tracks erstellen. Auch beim Scratch-Programm mischt man Töne, Grafiken und Objekte und macht daraus eine neue interaktive Animation. Die Objekte entnimmt man dem Menü, dem Web oder erstellt sie im integrierten Malprogramm selbst.

Die Probe aufs Exempel machte die Schreibende in einem Workshop beim Softwarehersteller Ergon in Zürich. Erinnerungen an ein paar überflüssige Stunden BASIC-Programmierung lassen sie Scratch skeptisch angehen. Doch statt komplizierte Codes einzutippen, darf sie mit dem Mauszeiger farbige Bausteine aufeinanderstapeln, ähnlich wie bei Lego. Jeder Stein repräsentiert eine einfache Instruktion, etwa eine Figur zehn Schritte vorwärts gehen lassen, einen Ton abspielen oder einen Vorgang wiederholen. Je nachdem, wie man die Steine aufeinandersetzt, spielt sich im Programmfenster, auf der «Bühne», anderes ab. Nach 30 Minuten ist mit etwas Unterstützung eine Animation gebastelt: ein Krebs stellt einer Katze nach; sobald er sie berührt, sagt er «Hallo!», und das Spiel ist aus. Das hat Spass gemacht.

15. August 2008
Aufbruch in der Informatikszene

Der Tag der Informatik solls richten: Mit einem lebendigen Querschnitt der IT-Branche verspricht sich die Informatikbranche Aufwind als attraktives Berufsfeld

10. Juli 2008
Sicher durch die Lüfte dank mobilen Flugwetterdaten

Ergon Informatik entwickelt in Zusammenarbeit mit Meteoschweiz die Handy-Applikation "AviationWeather'. Mit Hilfe der Wetter-Applikation im eigenen Mobiltelefon können Piloten rasch auf das aktuelle Flugwetter zugreifen und Informationen zu meteorologischen Messweden abrufen.

Ergon arbeitet im Bereich Mobile Services bereits seit einigen Jahren eng mit Meteoschweiz zusammen. Der nationale Wetterdienst engagiert sich stark im Bereich mobile Wetter-Applikationen. Die Leute wollen überall und jederzeit auf aktuelle Wetterdaten zugreifen können, sei dies beim Sport, bei Exkursionen, im Ausland oder sogar auf einem Rundflug", so Hansjürg Moser, Leiter Geschäftsfeld B2B/B2C der MeteoSchweiz, mit Hilfe der Software-Spezialisten von Ergon haben wir einfach bedienbare Applikationen für das Mobiltelefon entwickelt, die diese Wünsche erfüllen."

24. Juni 2008
Schafft Ergon den Sprung in die Standard-SW-Gilde?

Der Zürcher Informatik-Dienstleister will sich mit einer Standard-Lösung für Telefonieanbieter europaweit etablieren. Dafür muss sich die Firma aber verändern.

Der Zürcher Softwarehersteller Ergon ist ein Spezialfall. Die Angestellten von Ergon, fast alles ETH-IngenieurInnen, wissen über den Geschäftsgang und den Gewinn Bescheid und viele von ihnen sind an der Firma beteiligt. Nach dem "New Economy"-Crash 2002, als Ergon auf einen Schlag Aufträge von Grosskunden wie Credit Suisse verlor, diskutierte man gemeinsam über Löhne und Arbeitszeiten, anstatt Leute auf die Strasse zu stellen.

Nicht aussergewöhnlich ist allerdings das Interesse daran, nicht "nur" Individualsoftware herzustellen, sondern ein vielfach verkaufbares "Produkt". Mit 'Taifun' einer betriebswirtschaftlichen Lösung für Telekommunikationsanbieter macht Ergon heute bereits ungefähr einen Drittel des Umsatzes und der Geschäftsbereich wächst schneller als die anderen, wie Ergon-Chef Pat Burkhalter bei einem Redaktionsbesuch bei inside-it.ch erzählt.

25. April 2008
Unberührt vom Mangel an IT-Spezialisten

Entgegen dem allgemeinen Tenor gibt es Firmen, die keine Schwierigkeiten haben, Informatikstellen zu besetzen. Die Porträts von drei Unternehmen zeigen auf, wo die Gründe für die erfolgreiche Stellenbesetzung liegen können.

22. April 2008
Ergon: Telecom-Solutions-Bereich läuft gut

Die Zürcher Softwareschmiede Ergon kann in letzter Zeit verstärkt Erfolge für seine auf den eigenen Produkten "Taifun" und "TelcoBill" basierenden Lösungen für Telekommunikationsanbieter verbuchen. Der Umsatz der Ergon-Abteilung Telecom Solutions ist deutlich gestiegen und gemäss Ergon kommt in diesem Bereich zudem bereits mehr als die Hälfte der Nachfragen aus dem Ausland.

Ergon hat darum das Verkaufsteam für Telecom Solutions personell verstärkt. Ruedi Hugelshofer ist per Anfang April von HP zu Ergon gestossen und wird im Verkaufsteam Schweizer Kunden betreuen. Hugelshofer war bei HP Schweiz zuletzt für die Partnerbetreuung im Bereich Consulting & Integration zuständig.

Schon im letzten Oktober hat Ergon zudem Gerda Liedtke als Presales Consultant eingestellt, um die Präsenz im deutschen Markt zu erhöhen. Gerda Liedtke war zuvor unter anderem Leiterin Neue Medien bei der Touristik Union International (TUI), Country Manager Fleet Communications bei Sonera Deutschland und Business Development Manager für E-Brokerage und Mobile Payment bei Logica.

22. April 2008
Ergon holt HP-Mann

Die Zürcher Softwareschmiede Ergon Informatik rechnet dieses Jahr mit einer steigenden Nachfrage aus dem Telekom-Markt Europa und hat deshalb per Anfang April sein Verkaufsteam verstärkt. Ruedi Hugelshofer unterstützt neu das Verkaufsteam und betreut die Schweizer Kunden.

Zuvor war er bei Hewlett-Packard im Bereich Consulting & Integration zuständig für die Positionierung und den Verkauf von Beratungsdienstleistungen sowie für Applikations- und Integrationslösungen. Zusätzlich war er verantwortlich für die Partnerbetreuung.

22. April 2008
Ergon verstärkt Verkauf im europäischen Telekommarkt

Der IT-Dienstleister Ergon Informatik mit Sitz in Zürich verzeichnet ein starkes Wachstum im europäischen Telekommunikationsmarkt. Durch Partnerschaften mit Herstellern von konvergenten IP-Plattformen und Lieferanten von Provisionierungslösungen habe man im vergangenen Jahr die Präsenz auf dem europäischen Telekommarkt verstärkt, meldet der Softwarehersteller. Für ein weiteres Wachstum hat nun Ergon das Verkaufsteam um zwei neue Mitarbeiter ergänzt.

Als „Presales-Consultant“ für den deutschen Markt arbeitet seit Oktober Gerda Liedtke. Liedtke war zuvor unter anderem als Leiterin Neue Medien bei der Touristik Union International (TUI), als Country Manager Fleet Communications für Sonera Deutschland und als Business Development Manager für E-Brokerage und Mobile Payment bei Logica tätig.

Seit Anfang April unterstützt des weiteren Ruedi Hugelshofer das bestehende Verkaufsteam. Er betreut die Schweizer Kunden. Hugelshofer war zuvor bei Hewlett-Packard im Bereich Consulting & Integration zuständig für die Positionierung und den Verkauf von Beratungsdienstleistungen sowie für Applikations- und Integrationslösungen. Zusätzlich verantwortete er auch die Partnerbetreuung in diesem Bereich.

Die Abteilung „Telecom Solutions“ von Ergon konzentriert sich auf Lösungen für Service Provider. Die beiden Produkte Taifun und Telco Bill steuern Service Fulfilment und Billing.

April 2008
Praxiseinsatz von Java in eingebetteten Systemen

Java auf Systemen mit eingeschränkten Ressourcen - Chancen und Herausforderungen.

Der vorliegende Beitrag gibt aktuelle Beispiele aus dem Markt und liefert Praxiserfahrungen, die Ergon in Entwicklungsprojekten mit Embedded Java gemacht hat.

25. März 2008
Der Aufgeschlossene

Im Leben von Patrick Burkhalter gibt es ein paar Konstanten: Seine Firma, Ergon Informatik, Unix als Betriebssystem und das Gleitschirmfliegen, seine liebste Freizeitbeschäftigung. Gemeinsam ist allen Dreien, dass im Umgang mit ihnen vor allem eines zählt und wichtig ist: die Erfahrung.

4. März 2008
So profitabel ist Software-Bau

Der Zürcher Systemintegrator und Software-Hersteller Ergon hat ein sehr gutes Jahr hinter sich. Bei einem Umsatz von 19 Millionen Franken (+ 12% im Vergleich zum Vorjahr) schaute ein Gewinn von 2,09 Millionen (nach Steuern) heraus. Dass Ergon so detaillierte Zahien veröffentlicht, gehört zur Geschäftspolitik der grösstmöglichen Transparenz nach innen und aussen.

Ergon stellte letztes Jahr 14 Projektleiter und lngenieure ein und ein Lehrling begann seine Ausbildung zum Applikationsentwickler. Ab diesen Sonmer werden wieder vier Lehrlinge bei Ergon werkein und nette Sachen programmieren. So stammt beispielsweise unser Newsiettersystem aus der Küche der Ergon-"Stifte".

Ergon ist mit der Billing-Losung "Taifun" in Telecom-Markt unterwegs, wo man Firnen wie Litecom oder die Wasserwerke Zug bedient. Mehr als die Hälfte des Umsatzes für Telcos erwirtschaftet Ergon heute ausserhaib der Schweiz. Zudem hat Ergon eine Authentifizierungslösung ("Medusa"), die beispielsweise von der Bank Vontobel eingesetzt wird und baut mobile Anwendungen. Solche kann bestaunen, wer sich im Zug vom Kondukteur ein Billet kauft oder eine Fahrplanauskunft verlangt.

4. März 2008
Zürcher Softwareschmiede Ergon wächst und gedeiht

Der Zürcher Softwareentwickler Ergon Informatik hat ein erfoigreiches Geschäftsjahr 2007 hinter sich, wie Geschäftsführer Partick Burkhalter sagt. Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr von 16,7 Millionen auf 19 Millionen Franken gesteigert werden. Der Reingewinn (nach Steuern) beträgt 2,09 Millionen Franken, was einem Plus von 10 Prozent entspricht.

"Unsere Kunden sind immer mehr davon überzeugt, dass nur mit massgeschneiderten Software-Lösungen echte Wettbewerbsvorteile erzielt werden können," so Burkhalter.

Der wirtschaftliche Aufschwung bescherte Ergon einen rund 14 Prozent höheren Auftragsbestand. 14 neue Software-Ingenieure und Projektleiter wurden eingestellt. Ende 2007 beschäftigte das Softwarehaus 94 Mitarbeitende. Weitere Zahien werden im Geschäftsbericht bekanntgegeben, der im April veröffentlicht wird.

 

4. März 2008
Ergon Informatik verzeichnet "signifikantes" Wachstum

Der IT-Dienstleister Ergon Informatik konnte 2007 den Umsatz um 16,7 Millionen Franken auf 19 Millionen Franken steigern. Der Reingewinn (nach Steuern) beträgt 2,09 Millionen Franken (plus 10 Prozent).