Mobile

Bereits 1999 hat Ergon das Potential mobiler Applikationen erkannt und seitdem konsequent Know-how aufgebaut und wiederholt erfolgreich in Lösungen umgesetzt.

Android-Applikationen

Wer in der Schweiz regelmässig mit dem Zug unterwegs ist, hat sie mit Sicherheit schon gesehen: die orangen Kästen auf den Perrons, mit deren Hilfe der Zugchef dem Lokführer die Abfahrerlaubnis erteilt. An einigen Bahnhöfen, an denen man vergeblich danach Ausschau hält, kommt eine von Ergon entwickelte Spezialapplikation auf dem Smartphone zum Einsatz.

Eine zweite wichtige Applikation, die Ergon für die neue Android-Plattform entwickelt hat, unterstützt die An- und Abmeldung des Personals auf einem Zug. Voraussetzung dafür ist die funktionale Nummer, die auch als zweite Telefonnummer dient. Die funktionale Nummer setzt sich aus der Zugnummer und der spezifischen Funktion des Mitarbeitenden wie zum Beispiel «Zugchef» zusammen. So kann die gewünschte Person jederzeit schnell und einfach erreicht werden, ohne zu wissen, wer heute Dienst hat und diese Funktion einnimmt. Dies ist besonders für die Betriebsleitzentrale bei Abweichungen vom Fahrplan ein wichtiger Vorteil, um die Reisenden schneller über die Ursachen und Konsequenzen zu informieren.

Referenz Abfahrerlaubnis per Smartphone

iPhone-Applikationen

iWeather

Als Mobile-Pionierin ist Ergon bei der Entwicklung von iPhone-Software von Anfang an dabei und hat schon früh Erfahrungen mit der Realisation von Applikationen gesammelt. Im März 2009 hat Ergon iWeather.ch lanciert. iWeather.ch greift als erste Schweizer iPhone-Wetter-Applikation direkt auf die Daten von MeteoSchweiz und meteoblue zu und zeigt für 70 Wetterstationen in der Schweiz das aktuelle Wetter, den animierten Niederschlagsradar, die stundengenaue 7-Tagesprognose und die Windprognosen für die nächsten 12 Stunden.

Im Mai 2010 folgt in Zusammenarbeit mit meteoblue die Wetter-App meteo4me, die weltweit punktgenaue Wetterprognosen für die nächsten sechs Tage liefert und alle wichtigen Wetterparameter in Stundenschritten darstellt.

Ergon hat 2011 die iPhone-Banking-App für Finnova und mehrere beteiligte Banken entwickelt.

Die bisher kostenpflichtige iWeather.ch-App steht seit März 2013 nicht mehr zum Download zur Verfügung. MeteoSchweiz bietet eine eigene kostenlose App mit den Radardaten und Wetterprognosen an. Die bisherige iWeather-App kann noch bis Ende 2013 mit aktuellen Wetterdaten genutzt werden. Als Ersatz bietet Ergon neu iWeather HD an. Diese App liefert – als einzige schweizweit – die relevanten Thermikinfos für iPad und iPhone. Die Basis-­Informationen von iWeather HD sind gratis. Als In-­App-­Kauf können die Wetterdaten abonniert werden, die spezifisch auf die Bedürfnisse von Thermikpiloten abgestimmt sind.

November 2013: iWeather HD wird aus lizenztechnischen Gründen eingestellt. Die Hintergründe erfahren Sie auf unserem Blog blog.iweather.ch, dort informieren wir Sie auch über Alternativprodukte.

Mehr zu den Finnova Banken-Apps, meteo4me und iWeather.ch

SBB
ELAZ: Alleskönner für das Zugpersonal der SBB
Abfahrerlaubnis erteilen mit dem Smartphone
ZPG II
MMS Ticket
ZPG II Pocket PC

Mobile Applikationen für SBB

Fahrplanauskunft, Billettautomat und Kontrollgerät in einem: das Zugpersonal der SBB ist bei seiner täglichen Arbeit auf ein verlässliches, schnelles und handliches Multifunktionsgerät angewiesen. Nachdem die bisherige Gerätegeneration nicht mehr hergestellt wird, hat Ergon im Auftrag der SBB eine neue Lösung entwickelt. Das Ergebnis ist ein Erfolg: die SBB und ihre Mitarbeitenden sind mit ELAZ, dem neuen Elektronischen Assistent Zugpersonal, sehr zufrieden.
Die 250 ELAZ-­Geräte sind seit Oktober 2012 im Regional­verkehr im Einsatz. Aufgrund der guten Erfahrungen wird die SBB den neuen Assistenten auch im Fernverkehr einführen, so dass der Vorgänger ZPG II bald der Vergangen­ heit angehört. Gegenwärtig sind noch 1800 der roten Geräte im Einsatz.
Referenzbeispiel SBB ELAZ: Neuer Alleskönner für das Zugpersonal der SBB

Ergon hat für das Mobilfunknetz der SBB Spezialapplikationen entwickelt. Der Zugchef teilt heute dem Lokführer über das Smartphone mit, dass der Zug abfahrbereit ist. Bisher wurde dies mit einem orangefarbenen Kasten am Perron gemacht. Diese teure und wartungsanfällige Infrastruktur wollte die SBB an dedizierten Bahnhöfen eliminieren. Eine zweite wichtige Applikation, die Ergon für die neue Android-Plattform entwickelt hat, unterstützt die An- und Abmeldung des Personals auf einem Zug. Mit dieser Applikation lässt sich eine gewünschte Person mit einer bestimmten Funktion jederzeit schnell und einfach erreichen, ohne zu wissen, wer heute Dienst hat und diese Funktion einnimmt. Dies ist besonders für die Betriebsleitzentrale bei Abweichungen vom Fahrplan ein wichtiger Vorteil, um die Reisenden schneller über die Ursachen und Konsequenzen zu informieren. Und das ist längst noch nicht alles. SBB und Ergon tüfteln bereits an weiteren Applikationen, welche die Arbeit des Zugpersonals erleichtern und den Reisenden einen noch besseren Service bieten.
Referenzbeispiel SBB: Einfach mit dem Smartphone die Abfahrerlaubnis erteilen


Tag für Tag befahren rund 9’000 Züge das über 3’000 Kilometer lange Streckennetz. Mitverantwortlich dafür, dass alle Züge pünktlich und sicher auf dem richtigen Gleis ans Ziel gelangen, sind die 9’300 Mitarbeitenden der Division SBB Infrastruktur. Mit einer speziell entwickelten mobilen Lösung für PDAs erleichtert die SBB Informatik mit Hilfe von Ergon die Arbeit auf den Baustellen. Im Rahmen des strategischen IT-Projektes PROCO wurde für mobile Endgeräte auf den Baustellen eine Applikation entwickelt, die sämtliche relevanten Daten direkt über das Mobilenetz ins zentrale SAP R/3-System überträgt. Früher mussten die Daten von den Arbeitern auf Papier festgehalten und später ins System übertragen werden. Die Applikation erlaubt den spezifischen mobilen Zugang zu einem Standard-ERP-System.
Referenzbeispiel SBB: Zug um Zug in eine mobile Zukunft

Für die SBB entwickelte Ergon die komplette Softwarelösung für die neuen Zugpersonalgeräte (ZPG II), die seit Juni 2005 im Einsatz stehen. Die Zugbegleiter können dank der Unterstützung durch neue Technologien wie OTA (over-the-air) Kommunikation ihren Informations- und Beratungsservice deutlich erweitern und den Kunden stets aktuelle Informationen zur Verfügung stellen. Dank Java wird die Unabhängigkeit der Software von der eingesetzten Hardware erreicht.
Referenzbeispiel SBB: Das neue mobile Zugpersonalgerät der SBB

Die SBB stellten Anfang Dezember 2005 das neue Produkt MobileTicket der Öffentlichkeit vor. Bei der Entwicklung dieser innovativen Fahrausweislösung auf Basis des Mobiltelefons leistete Ergon wesentliche Unterstützung in den Bereichen Security, Mobile Technologien und Testing und erweiterte die neuen Zugpersonalgeräte (ZPG II) in geeigneter Weise.

Für die Rangierteams in den Bahnhöfen hat Ergon eine mobile Lösung entwickelt, mit der die Mitarbeiter auf dem Gleisfeld auf einem Industrie-PDA effizient Fahrstrassen für Rangierfahrten erfassen können, die dann an den verantwortlichen Fahrdienstleiter geschickt werden. Die Kommunikation zwischen den mobilen Geräten und dem Backend erfolgt via GPRS über GSM-R, der GSM Variante für Eisenbahnen.

Als erste mobile Applikation für SBB entwickelte Ergon die Lösung zur Erhebung der Passagierfrequenzen. Die Erheber erfassen die Daten der Reisenden auf einem mobilen Endgerät und übertragen diese zu einem beliebigen Zeitpunkt via Mobilfunk auf den zentralen Server.
Erhebung der Passagierfrequenzen (englisch)

Mobile Lösung für Aussendienstmitarbeiter

BMW

Im Bereich Disposition und Einsatzplanung für den Aussendienst und die Logistik verfügt Ergon bereits über eine breite Palette von Komponenten und Basislösungen: Ortung und Darstellung der Position der Aussendienstmitarbeiter, Fahrzeuge und anderer mobilen Ressourcen, automatische oder manuelle Disposition von mobilen Ressourcen, Personaleinsatzplanung, OTA (Over The Air) Auftragserteilung und Kommunikation mit den Aussendienstmitarbeitern, Übermittlung des Auftragsstatus an die Zentrale.

Der BMW Mobile Service setzt die Ergon Lösung für die Disposition der Einsatzfahrzeuge ein. Das nächste verfügbare Fahrzeug wird automatisch ermittelt und via GPRS oder SMS benachrichtigt. Jeder Fahrer ist mit einem PDA ausgestattet und ständig in Verbindung mit der Zentrale. Die Aufträge werden in Echtzeit empfangen und angenommen oder abgelehnt. Vor Ort können Zusatzinformationen erfasst und an die Zentrale verschickt werden. Die Einsatzzentrale hat jederzeit den Überblick über die verfügbaren Fahrzeuge und kann optimal disponieren. Die Aufträge werden End-to-End elektronisch bearbeitet.