Aus dem Bereich benutzerfreundlicher Web-Clients lässt sich AJAX (Asynchronous Java and XML) nicht mehr wegdenken. Die Vorteile von sich dynamisch anpassenden Web-Applikationen sind offensichtlich und rücken die Web-Applikation punkto Benutzbarkeit einen grossen Schritt näher zum Desktop-Client. Die Erfahrungen von Ergon sind in Frameworks eingeflossen, die es erlauben, AJAX-Funktionen als Standardoption in allen Web-Clients anzubieten.
Java Rich Clients
Trotz des grossen Hypes um Web-Lösungen auf AJAX-Basis ist der Benutzerkomfort von Rich-Client-Lösungen nach wie vor unerreicht. Deshalb werden bei Ergon massgeschneiderte Desktop-Applikationen wieder vermehrt entwickelt. Zumal die Verteilung von Applikationen über das Netzwerk, früher ein Problemthema der Desktop-Applikation, heute hinreichend gelöst ist. Der Anbieter Sun Microsystems hat mit JDK 6 viele interessante Neuerungen für Java Clients geliefert.
In gesunder Konkurrenz zu Sun findet die Eclipse-Plattform breite Unterstützung in der ganzen IT-Industrie. Auch Ergon verwendet die modulare Architektur der «Rich Client Platform» (RCP) von Eclipse, um auf der Basis eines mächtigen Baukastens massgeschneiderte Applikationen zu erstellen. Dabei profitiert Ergon von ihrer langjährigen Erfahrung mit Java-Clients.
Java Table Tool
Java Table Tool ist in Java entwickelte generische Datenbank-Toolkit von Ergon. Als eigenständige Client-/Server-Applikation wird es eingesetzt, um sich in Datenbanken einzuloggen, Tabellen zu öffnen, Datensätze zu bearbeiten und Reports auszuführen. Andererseits ist Java Table Tool aber auch ein Framework, das als Grundlage für die Entwicklung von Datenbankapplikationen verwendet werden kann, die komplexere Front-End-Komponenten beinhalten.
Der Client ist vollständig in Java geschrieben und läuft auf allen Betriebssystemen, auf denen eine Java-Plattform (VM) vorhanden ist. Mehr Details finden Sie in dieser Beschreibung.
Java Client Container
Das Whitepaper Java Client Container beschreibt die Entwicklung eines Java Clients auf der Basis von Enterprise Java Bean Containers mit dem Fokus auf Überlegungen über verteilte Applikationen und das Design des Clients.
Anfangs 2001 begann Ergon die Arbeit an einem umfangreichen Monitoring-Tool für das Order Routing System SECOR, welches auf dem TIBMercury von Reuters beruht. Damit kann der Händler das Order Routing System auf Auftragsebene überwachen und bei Bedarf eingreifen. In naher Zukunft werden die Händler bei Problemen (z.B. fehlgeschlagene Aufträge) automatisch benachrichtigt werden.
Im SECOR-Monitor werden die neusten Java-Technologien sowohl auf Client- als auch auf Server-Seite umgesetzt. Ein funktionsreicher Java-Client kommuniziert über streng verschlüsselte und authentisierte Kanäle mit Java-basierten Server-Komponenten. Einmal installiert, wird der Client dank Update-Fähigkeit dynamisch aktualisiert. Neuinstallationen sind damit auch bei einem neuen Release hinfällig.
Die Architektur ist so ausgelegt, dass der Client über Internet verschiedene Serverinstanzen ansprechen kann. Dadurch ist die Überwachung verschiedener Handelsplattformen möglich.
Im Oktober 2002 wurde von Sun Microsystems folgende Customer Success-Story veröffentlicht.



